Rebberghexen Grüningen e.V.

Gründungsjahr: 1975
Mitglieder aktiv, passiv und Kinder: 188

Geschichte:
Es ist schon eine närrische Geschichte, die sich die Klosterbrüder aus St. Georgen im 12. Jahrhundert ausgedacht hatten. Von den Untertanen im kleinen Flecken Gröningen, im unteren Brigachtal, forderten sie als Zehnten Wein und Forellen. Mit den Forellen war das wohl kein Problem, die lieferte die Brigach, ein Quellfluß der Donau, in ausreichender Menge. Aber Wein, den gab es auch damals in fast 700 Meter Meereshöhe nicht. Zum Glück lag Gröningen am Nordhang des Tales, und so begannen die Bauern am Südhang Reben zu Pflanzen. Seither heißt dieses Gewann "Rebberg". Der Wein, der dort geerntet wurde, war, wie man sich denken kann, nicht der Beste. Und weil zu jener Zeit immer wenn etwas nicht so gelang wie man es sich vorstellte, ein geheimes Wesen daran schuld sein musste, grübelten auch die Gröninger Bauern nach der Ursache.
Sie sagten: "In den Reben steckt die Hex, die Trauben sauer macht." Nach etlichen Jahren hatten auch die Klosterherren aus St. Georgen ein Einsehen mit den armen Bauern und forderten keinen Wein mehr. Diese überlieferte Geschichte ist der historische Hintergrund für die Gründung der Rebberg-Hexe im Jahre 1975.



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